PRESSEMITTEILUNG
Nachholbedarf für Führungskräfte in Unternehmen
Gesundes Führen will gelernt sein
KÖNIGSWINTER / PETERSBERG. Lediglich 13 Prozent der deutschen Unternehmen führen für ihre Manager Seminarmaßnahmen durch, die sich mit gesundem Führungsstil auseinandersetzen. Und nur rund 41 Prozent der Firmen bieten Gesundheitsförderungsmaßnahmen für Führungskräfte an. „Das stimmt nachdenklich“, so SKOLAWORK Sprecher Malte Klemusch, „sind es doch gerade die Führungskräfte, denen eine entscheidende Rolle im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements für die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter zukommt.“ Den Mitarbeitern geht es da schon etwas besser. Immerhin 62 Prozent der Unternehmen geben an, Gesundheitsförderungsmaßnahmen für ihre Belegschaften durchzuführen. Das sind Ergebnisse einer SKOLAWORK Untersuchung, die bei 500 Unternehmen aller Branchen und Betriebsgrößen durchgeführt wurde.

Führungskräfte sind über Ihren Führungsstil in hohem Maße mitverantwortlich für die „Performance“ mit der die Mitarbeiter Tag für Tag zur Arbeit erscheinen. Fachleute sprechen hier von Präsentismus, wenn Mitarbeiter mit 80, 60 oder gar nur 40 Prozent ihrer Arbeitskraft im Unternehmen präsent sind. Auch Fehlzeiten und Krankheitstage sowie Motivation und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter haben einen hohen Zusammenhang mit dem gesunden oder ungesunden Führungsstil des direkten Vorgesetzten. Auf der anderen Seite haben Führungskräfte im Rahmen ihrer Ausbildung aber auch nicht gelernt, gesund zu führen. „Da aber Führungskräfte der Dreh- und Angelpunkt des betrieblichen Gesundheitsmanagements als Bestandteil des Qualitätsmanagements jedes Unternehmens sind, ist es wichtig, gerade sie entsprechend zu schulen. Hierzu gehört thematisch das Selbstmanagement zur eigenen Gesunderhaltung genauso wie eine aktive und tragende Rolle im Hinblick auf die Mitarbeitergesundheit und damit für die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Mitarbeiter“, so Klemusch weiter. Immerhin 59 Prozent der Unternehmen gaben im Rahmen der SKOLAWORK Untersuchung an, ihre Führungskräfte am betrieblichen Gesundheitsmanagement zu beteiligen. Damit dies in qualifizierter Form geschehen kann, müssten allerdings mehr als die erfassten 13 Prozent der Unternehmen zu Schulungsprogrammen greifen, so die Experten von SKOLAWORK. Ansonsten laufen die Unternehmen Gefahr, dass sich falsches oder falsch verstandenes Führungsverhalten kontraproduktiv auf den Unternehmenserfolg auswirkt.
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