Tag des Cholesterins 2021

Welche Bedeutung hat Cholesterin für Herzinfarkt und Schlaganfall?

Cholesterin ist ein wesentlicher Baustein zum Zellaufbau aller Körpergewebe, beim Aufbau von Hormonen und diversen Stoffwechselvorgängen. Somit ist Cholesterin eine Grundsubstanz des Körpers, welche hauptsächlich in der Leber gebildet wird, nur etwa ein Viertel wird dabei durch die Nahrung aufgenommen.

Ein dauerhafter Überschuss an Triglyzeriden und LDL, welcher als Hypercholesterinämie bezeichnet wird, ist ein wissenschaftlich nachgewiesener Risikofaktor für Atherosklerose. Somit steigt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall – Seit Jahren führen in Deutschland Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Statistik der Todesursachen an, wobei jährlich rund 350.00 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland sterben!

Würden die verantwortlichen Risikofaktoren, wie beispielsweise eine Fettstoffwechselstörung, frühzeitig entdeckt und entsprechend behandelt, könnten viele Fälle vermieden werden. Eine zu hohe Blutkonzentration an Triglyzeriden sowie ein zu hoher LDL-Cholesterinspiegel zählen neben Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck, Bewegungsmangel und Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Von einer Fettstoffwechselstörung ist jeder 250. Bundesbürger betroffen, wobei ca. 70% der Betroffenen an einer erworbenen und nur ca. 30% an einer erblich bedingten Hypercholesterinämie leiden. Vor diesem Hintergrund können 70% der Krankheitsfälle durch Aufklärung und Prävention, beispielsweise in Form von regelmäßiger Testung, deutlich verringert werden oder sind sogar vollständig vermeidbar.

Risikofaktoren minimieren!

Aufklärung und Prävention sind hierbei das A und O!
Großes Potential in der Prävention bietet deshalb die Minimierung von den verantwortlichen Risikofaktoren, die einen hohen LDL-Cholesterin-Spiegel begünstigen. Dazu zählen die folgenden Verhaltensweisen:

  • Eine unausgewogene Ernährung mit vielen gesättigten tierischen Fetten und Transfetten in industrialisierten Lebensmitteln
  • Lange Sitzeinheiten und Bewegungsmangel

Zusätzlich gibt es weitere Faktoren, die insbesondere das Risiko für Atherosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall drastisch erhöhen:

  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Schlafapnoe

Auf der einen Seite können die genannten Risikofaktoren durch eine Veränderung des Lebensstils minimiert werden und auf der anderen Seite werden dadurch der erhöhte LDL-Cholesterin- und der HDL-Cholesterin-Spiegel günstig beeinflusst.

Cholesterin und AU-Tage?

Es wirkt zunächst etwas überzogen, doch bei näherer Betrachtung durchaus sinnvoll. Schlechte Cholesterinwerte beeinflussen maßgeblich die Fehlzeitenstatistik. Verletzungen und Erkrankungen des Kreislaufsystems liegen bereits auf Platz 4 der Fehlzeitenstatistik in Deutschland, wobei die Anzahl der AU-Tage stetig wächst. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, wie Herzinsuffizienz, koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt, zählen zu den häufigsten Krankheiten und werden durch schlechte Cholesterinwerte begünstigt. Aus diesem Grund ist die rechtzeitige Vorbeugung, Erkennung und Behandlung besonders wichtig. Neben einer fachkompetenten Sensibilisierung und Aufklärung für dieses Thema, sind insbesondere eine regelmäßige Überprüfung der Blutwerte sowie des Bluthochdrucks präventiv hoch wirksam.

Wir möchten am heutigen Tag an die hohe Wirksamkeit von präventiven Maßnahmen zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei frühzeitiger Umsetzung erinnern. SKOLAWORK hat vor diesem Hintergrund das Gesundheitsscreening „Herz-Kreislauf-Gesundheit“ entwickelt. Die TeilnehmerInnen werden zum einen durch die Erstellung eines individuellen Gesundheitsprofils für die Thematik sensisbilisiert und zum anderen zu einem gesundheitsförderlichem Verhalten hinsichtlich ihres Herz-Kreislauf-Systems beraten. Ebenfalls wird mittels einer PROCAM-Testung das individuelle Herzinfarktrisiko ermittelt.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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