BGM Gesundheitsmanagement Beratung

Gesundheitskultur im Unternehmen und betriebspolitische Rahmenbedingungen

 

Gesundheitskultur im Unternehmen für ein erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)?

Bei der Implementierung eines BGM gilt es im ersten Schritt die Zielvorgaben und Erwartungshaltungen der einzelnen involvierten Interessengruppen zu definieren und zu dokumentieren. Diese bilden den Grundstein eines erfolgreichen BGM.

In der Praxis zeigt sich häufig, dass die Initiative zur Implementierung eines BGM von unterschiedlichsten Motiven geprägt ist. Die Vereinbarkeit der unterschiedlichen Ziele und Beweggründe zur Einführung eines BGM gilt es zu diskutieren und zu prüfen. Um ein einheitliches Ziele des BGM für alle involvierten Interessenvertreter zu erfassen, eignet sich die Unterstützung externer Moderatoren oder Berater. Damit diese Entwicklungen angestrebt werden können, wird eine gewisse Investitionsbereitschaft vorausgesetzt (vgl. Eikamp, 2013, S.6)

Das daraus resultierende Leitbild mit den detaillierten Rahmenbedingungen sollte anschließend von allen Interessenvertretern unterzeichnet. Dies schafft klare Verantwortungen und  Verbindlichkeiten.

Hierbei stehen besonders folgende Themenfelder im Fokus:

  • Kontinuierliche Optimierung der Prozesse
  • Erhöhte Innovationsbereitschaft
  • Klare Definition und Optimierung der Schnittstellen
  • Verbesserte Kommunikation
  • Wohlbefinden, Arbeitszufriedenheit und Motivation steigern
  • Fehlzeiten- und Kostensenkung
  • Verringerung der Fluktuation
  • Eine gesteigerte Arbeitgeberattraktivität.

(vgl. Eikamp, 2013, S.6)

 

„Die erfolgreiche Etablierung von BGM gelingt nur dann, wenn eine intrinsische Überzeugung der Mitarbeiter erreicht wird und diese somit selbstmotiviert diese Unternehmensstrategie für ihre Person und in ihrem Wirkungsbereich mit unterstützen. Somit muss die Einführung von bgm in das Unternehmen bidirektional sowohl von der Mitarbeiterbasis (Bottom-up) als auch vom Top-Management (Top-down) gewollt sein und verstanden und umgesetzt werden“ (Eikamp, 2013, S.6)

Das European Network For Workplace Health Promotion (ENWHP, 2007) weist darauf hin, dass das Gesamtziel von gesunden Mitarbeitern nur dann erreicht werden kann, wenn sich die Verantwortlichen an den folgenden Leitlinien orientieren. Das ENWHP beruft sich dabei auf die Luxemburger Deklaration:

  • Partizipation: Die Mitbestimmung der gesamten Belegschaft.
  • Integration: Der Gesundheitsaspekt muss in allen Entscheidungen eine Rolle spielen.
  • Projektmanagement: Die Maßnahmen müssen systematisch und überprüfbar sein.
  • Ganzheitlichkeit: Ein erfolgreiches BGM beinhaltet Verhaltens- als auch Verhältnisprävention (vgl. Eikamp, 2013, S.7).

Denn schlussendlich muss die gesamte Organisation ein glaubwürdiges und dauerhaftes Interesse an den Zielen und Ergebnissen des BGM haben. Dies spiegelt sich meist in der Firmenkultur wieder und kann sich darin äußern, dass BGF fester Bestandteil des Firmenleitbildes oder zum zentralen Führungsgrundsatz wird (vgl. Eikamp, 2013, S.7).

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